Worterklärungen:


Arteriosklerose:

Arterienverkalkung, dieser entartete Prozeß im Schlagadersystem hat seinen Namen von der seltender auftretenden Endzuständen der Krankheit, die zu Kalkeinlagerungen, Verengungen u. Verhärtungen der Gefäße führen. Die Arteriosklerose beginnt oft schon nach dem 40. Lebensjahr und äußert sich zunächst in einem Nachlassen der Gefäßelastizität. Diese werden starr, und in die Innenhaut der Gefäße lagert sich cholesterin ein.

BMI:

Der BMI berechnet sich folgendermaßen:

BMI

An dem Wert kann man dann den Gewichtszustand ablesen:

BMI Bedeutung
Unter 18 Extrem wenig! Alarmstufe Rot! Am besten zum Facharzt
18-20 Zuwenig. Achtung! Tendenz zu Untergewicht und Magersucht
21-25 Glückwunsch! Der BMI liegt im gesundheitlich sicherem Bereich
26-30 Leichtes Übergewicht. Eine Gewichtsreduktion ist bei körperlichen Problemen nötig
Über 30 Viel zu viel! Abnehmen ist ganz dringend angeraten.


Broca-Formel:

Sein Normalgewicht berechnet man folgendermaßen:

broca

An dem Wert kann man dann das Normalgewicht ablesen.

Für sein Idealgewicht muß man noch 10% (Mann) - 15% (Frau) abziehen.

Cholesterin:

(grch. Gallenfett) zuerst in der Galle gefundender aromatischer Alkohol: ein Lipoid, kommt im Eigelb, Blut, Gehirn usw. vor und ist Ausgangsstoff für Vitamin D; spielt auch bei der Arteriosklerose eine Rolle.

Diätetik:

Lehre von der gesunden Lebensweise.

Emulsion:

Eine Emulsion ist ein meist flüssiges Gemisch von Fett und Wasser meist durch Hilfe eines Emulgators. Das Fett löst sich nicht in dem Wasser, sondern ist fein verteilt. Emulsionen haben immer eine trübe Farbe und trennen sich ohne Emulgator wieder.

Essentziell:

Lebenswichtig, Essentielle Stoffe sind Stoff die der Körper selbst nicht herstellen kann, aber zum Überleben braucht. Deshalb müssen diese Stoffe immer im ausreichenden Maße mit der Nahrung aufgenommen werden.

Gene:

(grch. Erbfaktoren, Erbanlagen)Die eigentlichen Träger der Vererbung, unter deren Einfluß sich die Merkmale entwickeln die das körperliche und geistige Erscheinungsbild der Organismen prägen. Sie befinden sich in bestimmter Anordnung in den Chromosomen des Zellkerns und bestehen aus Eiweißmolekülen.

Hypercholesterolanie:

Mit Hypercholesterolanie bezeichnet man ein Krankheitsbild bei dem im Körper zu viel Cholesterin vorhanden ist. Zu viel Cholesterin im Körper lagert sich in den Adern ab und führt zu Arteriosklerose.

Hypothalamus

Der Hypothalamus dienz der Konstanthaltung der inneren Bedingungen des Körpers (z.B. Hormonhaushalt). Er stimmt die Fähigkeiten des vegetativen Nervensystems sowie auch von Teilen des zentralen Nervensystems und des Hormonsystems aufeinander ab. Hier wichtig: der Hypothalamus dirigiert die Nahrungs- und Flüssikeitsaufnahme. Eine Zerstörung der entsprechenden Zentren führt zu hemmungsloser Freßgier bzw. Zu geringer Flüssikeitsaufnahme. Da der Hypothalamus die Schaltzentrale zwischen Nervensystem und Hormonsystem ist, ist ihm eine große Wichtigkeit bei der Nahrungsaufnahme zu zuschreiben.

Insulin:

Hormon der Bauspeicheldrüse. Mangel an Insulin führt zu ungenügender Zuckerverbrennung u. Glycogenspeicherung in Leber und Muskeln und ist die Ursache der Zuckerkrangheit.

Intermediärstoffwechsel

Der Intermediärstoffwechsel ist der Stoffwechsel zwischen den einzelnen Organen des Körpers. (Beispiel: Glycogenstoffwechsel-siehe oben) intermediär: inter-zwischen, medius-mittel (dazwischenliegend)

Jo-Jo-Effekt:

Die meisten Körper reagieren auf Nahrungsentzug damit, daß sie ihren Metabolismus neu regulieren und weniger Fett verbrennen als vor Diät beginn. Sobald sie wieder mehr Nahrung erhalten, speichern sie das Fett effizienter. Zudem führen Diäten zu "Heißhunger-Anfällen" und erhöhen die Vorliebe für stark fett und zuckerhaltige Lebensmittel. Aus diesen Gründen nehmen zwischen 90% und 95% derer, die eine Diät absolvieren, nach deren Ende schneller und mehr zu, als sie abgenommen haben. Die Ursache Für den "Jo-Jo-Effekt" liegt in unserer Vorgeschichte: Im Lauf der Evolution mußte sich der menschliche Körper ein paar Überlebenstricks ausdenken, um mit Hungersnöten zurecht zu kommen.

Lezithin:

Fettähnlicher Körper, der in allen tierischen Zellen, besonders in Pflanzensamen, Fetten, Eigelb, Milch und Nervengewebe vorkommt; Kräfigungsmittel.

Reservestoffe

Reservestoffe sind die Stoffe die bereits im Körper vorhanden sind. Beispiel wäre hier zum Beispiel Glycogen. Bei kurzer heftiger Anstrengung wird zum Beispiel von der Leber Glykogen ausgeschüttet, um dem erhöhten Energeiverbrauch gerecht zu werden. Dieses Glykogen kann dann in den Muskelzellen wieder in Form von Glucose als Energieliferant dienen.

Resorption

Resorption ist wörtlich das "wieder aufsaugen". Wenn die Nahrung in den Körper gelangt ist, stehen die Nährstoffe jedoch noch nicht sofort zur Verfügung. Sie m üssen erst durch die Darmwand resorbiert werden, um für Stoffwechselvorgänge bereit zu stehen.

Rezeptoren

Rezeptoren sind im Grunde Empfänger (recipere-empfangen). Doch hier würde man sie wohl eher als Messsensoren bezeichnen, da sie zum Beispiel den Blutzuckerspiegel messen.

Vegetatives Nervensystem

Weitgehen nicht beeinflussbare Tätigkeiten werden über das vegetative Nervensystem ausgeführt (Atmung/Herzschlag)

ZNS

Zentrales Nervensystem ist das System, welches die Impulse über das Rückenmark und das Gehirn weiterleitet.


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